Gebrauchshundesport wird im Volksmund auch Schutzhundesport genannt. Der moderne Schutzhundesport ist tierschutzgerecht und spielerisch – es lohnt sich also, mit alten Missverständnissen aufzuräumen und sich bei den unzähligen ÖGV Ortsgruppen im ganzen Bundesland zu informieren!
In der heutigen Sport-Gebrauchshunde-Ausbildung wird mit modernsten Trainingsmethoden und viel positiver Verstärkung ausgebildet. Der moderne Gebrauchshundesport möchte die Souveränität, Nervenstärke und das Selbstbewusstsein des Hundes hervorherben – unkontrollierbare Nervenbündel, Raufer oder Beißer sind in der heutigen Zeit beim Hundesport unerwünscht. Gut ausgebildete Hunde im Gebrauchshundesport sind ausgeglichen, reagieren in jeder Situation gelassen und sind kontrollierbar. Im Gebrauchshundesport lernen die Hunde, ihre Triebe hervorragend zu beherrschen. Eine derartige Ausbildung dauert lange und bringt nur den gewünschten Erfolg, wenn Hund und Mensch ein eingespieltes Team sind, dass sich aufeinander verlassen kann. Ein gut ausgebildeter Hund im Gebrauchshundesport muss einer Fährte folgen können, er muss hervorragend gehorchen und anderen Menschen und Tieren gegenüber absolut unbefangen verhalten, und er muss in der Lage sein, ein kontrollierbares Beutefangverhalten zu zeigen.
Die Gebrauchshundeprüfung besteht aus den drei Abteilungen Fährte (Abteilung A), Unterordnung (Abteilung B) und dem Sportschutzdienst (Abteilung C).

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