Stöbern ist eine Hundesportart, bei der der Hund zielstrebig ausgelegte Gegenstände aus verschiedenen Materialien in einem definierten Suchgebiet finden und verweisen soll. Das Gelände kann dabei recht unterschiedlich aussehen – Wiese, Acker, Wald oder Brachgelände sind möglich. Die drei Prüfungsstufen unterscheiden sich im Anspruch durch unterschiedliche Stöberfeldgrößen (600 bis 1.500 m²) sowie einer unterschiedlichen Anzahl und Größe der Gegenstände.
Das Stöbern erfährt starken Zulauf und erfreut sich stets wachsender Beliebtheit. Die Gründe dafür sind vielfältig: bei der Stöberarbeit benötigt man keine großen Flächen, ein kleines Stück Gelände oder auch der Hundeplatz selbst reichen vollkommen aus. Dabei arbeiten alle Hunde nacheinander auf derselben Fläche, ein Umstand, der die Stöberarbeit auch für Zuschauer sehr attraktiv macht.
Wie alle Sucharbeiten kommt diese Arbeit dem Hund als ausgesprochenem „Nasentier“ sehr entgegen und hat für das Mensch-Hund-Team einen hohen Spaßfaktor.

Über den Autor