Österreichischer Gebrauchshundesport Verband

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Rally Obedience

Rally Obedience

Rally Obedience ist eine relativ junge Sportart aus den USA, die bereits viele Fans in Österreich für sich gewinnen konnte. Hier steht der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund. Bei der Kombination aus Parcours und Obedience-Übungen ist Präzision und Tempo zugleich gefragt!

Anfeuern erlaubt!

Diese neue Sportart ist für fast jeden Hundehalter geeignet und passt durch die abwechslungsreiche Vielfalt auch zu den meisten Hunden. Rally Obedience kommt mit wenig Zubehör aus, ist unkompliziert durchführbar und nicht nur für Profis geeignet: Selbst Kinder können im Parcours schon spielerisch mit ihrem Hund Gehorsamsübungen erlernen und ausprobieren.

Im Vordergrund steht bei dieser Sportart die perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, denn beim Rally Obedience ist partnerschaftliche Zusammenarbeit als Team gefragt.

So funktioniert es

Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden das Team ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht.

Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.

Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Gehorsamsübungen wie „Sitz“, „Platz“ und „Steh“, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts oder auch nach links zu absolvieren sowie 360°-Kreise. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um Markierungen zu machen oder den Hund über eine Hürde vorauszusenden oder abzurufen. Ein weiterer Bestandteil eines Parcours können außerdem die so genannten Bleib- und Abrufübungen sein. Eine weitere Besonderheit sind die Übungen zur Futterverweigerung, bei der das Mensch-Hund-Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass sich der Hund bedient.

Bewertet wird das Team nach Punkten und Zeit, wobei es je nach Ausbildungsstand unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gibt.
In Österreich sind das derzeit die Klassen RO-Beginner, RO-1, RO-2, RO-3 und RO-Senior.

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